Höhenkrankheit in Ecuador

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Du hast plötzlich Kopfschmerzen, dir ist schwindlig und übel und du bist über einer Höhe von 2.500 Metern? Dann könnten das erste Anzeichen der sogenannten Höhenkrankheit sein.  Die Höhenkrankheit in Ecuador kann schon bei der Landung in Quito beginnen. Mit 2.850 Metern ist Quito die höchst gelegene Hauptstadt der Welt. Die Einheimischen sind die dünne Luft gewohnt, viele Reisende müssen sich allerdings erst langsam an die Luftbedingungen gewöhnen.

 

Anzeichen Höhenkrankheit in Ecuador
Plötzlich Kopfschmerzen und Schwindel?

 

Höhenkrankheit in Ecuador

 

Tipps gegen die Höhenkrankheit in Ecuador

Ecuador ist geprägt von den Anden. Quito liegt auf über 2.800 Meter, Baños auf einer Höhe von 1.820 Meter. Viele weitere sehenswerte Orte in Ecuador liegen ebenfalls über 2.500 Metern.

 

Höhenkrankheit – was ist das?

Die Höhenkrankheit (soroche) ist die Folge einer Unterversorgung des Gehirns und anderer Körpergewebe mit Sauerstoff und trifft gewöhnlich ab einer Höhe von 2.500 Metern auf. Umgangssprachlich wird von  „dünner Luft“ gesprochen. Prinzipiell kann die Höhenkrankheit jeden treffen – ob jung oder alt. Die Wahrscheinlichkeit an der Krankheit zu leiden ist gering, folgende Faktoren „begünstigen“ jedoch das Auftreten.

  • zu rascher Aufstieg
  • Überanstrengung
  • Flüssigkeitsmangel
  • Konsum von Alkohol
  • bestehende Krankheiten (Erkältung, grippaler Effekt, etc.)

Jemand, der einmal höhenkrank war, hat zudem ein größeres Risiko wieder zu erkranken.

 

Symptome

Die Symptome der Höhenkrankheit können je nach Schweregrad verschieden sein. Erste Anzeichen sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Leistungsabfall, ein hoher Ruhepuls und eine grundlose Hochstimmung. Wenn die Symptome schlimmer werden, du Atemnot hast, dein Herz rast oder dir extrem schwindelig ist, solltest du umgehend deinem Tourguide Bescheid geben. Den weiteren Aufstieg solltest du abbrechen und falls es nicht besser wird rasch absteigen und einen Arzt aufsuchen.

 

Höhenkrankheit – wie darauf vorbereiten?

Bei Touren in das Hochgebirge solltest du dich nicht überanstrengen, auf Alkohol verzichten und leichte Mahlzeiten zu dir nehmen. Das Risiko steigt proportional zu Aufstiegsgeschwindigkeit, Höhe und Kraftanstrengung. Selbst eine gute körperliche Kondition beschützt dich nicht vor der Höhenkrankheit.

 

Weitere Information zur Höhenkrankheit in Ecuador und anderen Ländern bietet beispielsweise das Wiener Tropeninstitut.

 

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker...
Alle Informationen zur Höhenkrankheit in Ecuador sind allein zu Informationszwecken gedacht. Die hier veröffentlichten Informationen wurden nicht von Ärzten oder Behörden überprüft und können fehlerhaft sein. Ich bin Laie und erhebe keinesfalls den Anspruch darauf alles zu wissen. Um dich zur Höhenkrankheit zu informieren empfehle ich dir einen Besuch bei deinem Arzt!